Aufbau der Asta
Trotz aller regionalen und lokalen Unterschiede stellt sich natürlich die Frage, wie genau die Organisationsstruktur innerhalb des AStA generell aufgebaut ist. Dies unterliegt jedoch der Satzungshoheit der Studierendenschaft und ist daher nicht an jeder Uni gleich. Somit ist es leider recht schwierig verallgemeinernde Aussagen über die Zusammensetzung dieser universitären Institution zu treffen.
Üblich sind normalerweise der Vorstand, welcher aus einer oder mehreren Personen besteht, sowie ein/e FinanzreferentIn plus die typischen Fachreferate Soziales, Kultur und natürlich Hochschulpolitik, denn schließlich ist der AStA ein politisches Organ. Nicht selten gibt es außerdem Referenten oder Referentinnen für Umwelt, politische Bildung oder Angelegenheiten der Fachschaften. Diese Ämter werden von der Koalition besetzt, die im Studierendenparlament die Mehrheit erreicht hat.
Eine Person allein kann den Organisationsaufwand etc. natürlich nicht bewältigen, vor allem nicht an größeren Hochschulen. Den einzelnen Referaten sind daher in der Regel sogenannte Projektkräfte zugeteilt, um die/den jeweilige/n Referenten/Referentin zu unterstützen. Hinzu kommen an manchen Unis außerdem festangestellte Mitarbeiter falls Bedarf besteht.
Häufig gibt es ergänzend zu den Kernreferaten auch noch autonome Referate, für die die Mandatsverteilung im StuPa keine Rolle spielt, da sie meist Minderheiten oder eine andere besondere Klientel vertreten, von deren Mitgliedern sie unmittelbar gewählt werden. Dies können beispielsweise Behinderte, Ausländische Studierende, Frauen, finanziell Benachteiligte, Homosexuelle, oder StudentInnen mit Kind(ern) sein.
Diesen Autonomen Referate steht zum Teil ein eigenes Budget zur Verfügung. Generell wird die Arbeit des Allgemeinen Studierenden-Ausschusses von einem Teil des Semesterbeitrages (nicht zu verwechseln mit der Studiengebühr) finanziert. Neben Materialien etc. werden hiervon manchmal sogar festangestellte Mitarbeiter bezahlt, denn der AStA hat viele Aufgaben, die es zu erledigen gilt und über dieses „Pflichtprogramm“ hinaus meist eine breite Palette an Beratungs- und Kulturangeboten für deren Durchführung und Organisation viele tatkräftige Hände benötigt werden.